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Mieterhöhung in Burgdorf

Diese Seite fasst Mieterhöhung für Burgdorf zusammen: die Rechtslage, die wichtigsten Zahlen und ein Rechner zum Ausprobieren.

In Burgdorf (Niedersachsen, ca. 31.051 Einwohner) ist für Behördenfragen rund ums Wohnen die Stadtverwaltung oder der Kreis zuständig.

Klartext

Der Vermieter darf die Miete frühestens 15 Monate nach Einzug oder der letzten Erhöhung anheben und nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Innerhalb von drei Jahren sind höchstens 20 Prozent Erhöhung erlaubt, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Du hast bis zum Ende des zweiten Monats nach Zugang Zeit zur Zustimmung.

Rechtsgrundlage

§§ 558 bis 558e BGB

Zahlen und Fakten

ObergrenzeOrtsübliche Vergleichsmiete
ZustimmungsfristBis Ende des zweiten Monats nach Zugang
Sperrfrist12 Monate seit letzter Erhöhung, Wirkung frühestens nach 15 Monaten
BegründungMietspiegel, Sachverständigengutachten, drei Vergleichswohnungen oder Mietdatenbank

Der Ablauf

  1. Datum der letzten Erhöhung und des Einzugs prüfen
  2. Prozentuale Erhöhung über 3 Jahre berechnen
  3. Begründung auf Zulässigkeit prüfen
  4. Vergleichsmiete mit dem Mietspiegel abgleichen
  5. Innerhalb der Frist zustimmen, teilweise zustimmen oder ablehnen

Rechne es durch

Ausführliche Version mit Erklärung: Mieterhöhungs-Check

Lokal in Burgdorf

Vor Ort in Burgdorf wendest du dich an das Wohnungsamt für den Mietspiegel, der Mieterverein für die Prüfung. Die bundesweiten Fristen und Grenzen ändern sich dadurch nicht, wohl aber die Formulare, Öffnungszeiten und Wege, die die Stadt selbst regelt.

Ein Rat zum Schluss

Fristen laufen ab Zugang, nicht ab Absendung. Notiere dir das Datum, an dem ein Schreiben bei dir angekommen ist, und rechne von dort.

Das wird oft gefragt

Gilt das auch für Untermieter in Burgdorf?

Grundsätzlich ja, das Mietrecht gilt auch zwischen Hauptmieter und Untermieter. Der Kündigungsschutz kann bei möblierten Zimmern in der Vermieterwohnung eingeschränkt sein.

Welche Rolle spielt das Bundesland?

Das Land erlässt Verordnungen zu angespannten Wohnungsmärkten, Kappungsgrenze 15 Prozent und Kündigungssperrfristen nach Umwandlung. Das Mietrecht selbst bleibt Bundesrecht.

Muss ich der Mieterhöhung zustimmen?

Nur wenn sie formell und inhaltlich korrekt ist. Stimmst du nicht zu, muss der Vermieter auf Zustimmung klagen.

Woher weiß ich, ob meine Stadt ein angespannter Wohnungsmarkt ist?

Das legt jedes Bundesland per Rechtsverordnung fest. Die Verordnung nennt die betroffenen Gemeinden namentlich.

Die Rechtslage ist bundeseinheitlich, die Umsetzung lokal. Diese Seite ordnet ein, verbindlich ist im Streit das Gericht bzw. die Behörde.

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