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Mieterhöhung in Groß Borstel

Wer in Groß Borstel mit dem Thema Mieterhöhung zu tun hat, findet hier die Regeln im Klartext, mit Rechtsgrundlage und Rechner.

Groß Borstel gehört mit rund 9.642 Einwohnern zu Hamburg, Freie und Hansestadt im Bundesland Hamburg.

Auf einen Blick

Der Vermieter darf die Miete frühestens 15 Monate nach Einzug oder der letzten Erhöhung anheben und nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Innerhalb von drei Jahren sind höchstens 20 Prozent Erhöhung erlaubt, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Du hast bis zum Ende des zweiten Monats nach Zugang Zeit zur Zustimmung.

Rechtsgrundlage

§§ 558 bis 558e BGB

Eckdaten

BegründungMietspiegel, Sachverständigengutachten, drei Vergleichswohnungen oder Mietdatenbank
ObergrenzeOrtsübliche Vergleichsmiete
ZustimmungsfristBis Ende des zweiten Monats nach Zugang
Kappungsgrenze20 Prozent in 3 Jahren, 15 Prozent in angespannten Wohnungsmärkten nach Landesverordnung

In dieser Reihenfolge

  1. Datum der letzten Erhöhung und des Einzugs prüfen
  2. Prozentuale Erhöhung über 3 Jahre berechnen
  3. Begründung auf Zulässigkeit prüfen
  4. Vergleichsmiete mit dem Mietspiegel abgleichen
  5. Innerhalb der Frist zustimmen, teilweise zustimmen oder ablehnen

Rechner

Ausführliche Version mit Erklärung: Mieterhöhungs-Check

Was in Groß Borstel lokal gilt

In Groß Borstel kommt zum Bundesrecht die örtliche Ebene: Zuständig ist das Wohnungsamt für den Mietspiegel, der Mieterverein für die Prüfung. Mietspiegel und Verordnungen zum angespannten Wohnungsmarkt sind Sache von Stadt und Land Hamburg, nicht des Bundes.

Das hilft konkret

Wenn der Vermieter Druck macht, hilft ein Satz: 'Ich prüfe das und melde mich schriftlich bis zum [Datum].' Das wahrt deine Frist und nimmt Tempo raus.

Kurz beantwortet

Kann ich mich in Groß Borstel kostenlos beraten lassen?

Die Verbraucherzentrale bietet Beratung gegen kleine Gebühr, Mietervereine gegen Jahresbeitrag. Bei geringem Einkommen gibt es Beratungshilfe über das Amtsgericht.

Was kostet der Mieterverein in Groß Borstel?

Mietervereine verlangen einen Jahresbeitrag, bundesweit meist zwischen etwa 60 und 120 Euro. Die Rechtsberatung ist dann inklusive.

Muss ich der Mieterhöhung zustimmen?

Nur wenn sie formell und inhaltlich korrekt ist. Stimmst du nicht zu, muss der Vermieter auf Zustimmung klagen.

Woher weiß ich, ob meine Stadt ein angespannter Wohnungsmarkt ist?

Das legt jedes Bundesland per Rechtsverordnung fest. Die Verordnung nennt die betroffenen Gemeinden namentlich.

Klartext heißt: ehrlich, mit Paragraf, aber ohne Einzelfallberatung. Bei konkretem Streit hilft ein Mieterverein, eine Verbraucherzentrale oder eine Anwältin bzw. ein Anwalt für Mietrecht.

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