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Wohngeld in Ehrang

Für Ehrang zusammengefasst: alles Wesentliche zu Wohngeld, geprüft gegen den aktuellen Gesetzesstand.

Ehrang liegt in Rheinland-Pfalz und zählt rund 9.175 Einwohner.

Im Kern

Wohngeld bekommst du auf Antrag bei der Wohngeldstelle deiner Gemeinde, wenn dein Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet und du keine Leistungen wie Bürgergeld beziehst. Die Höhe hängt von Haushaltsgröße, Miete und der Mietenstufe deiner Gemeinde ab und wird nach einer gesetzlichen Formel berechnet. Es gibt keine feste Einkommensgrenze, die Grenze ergibt sich aus der Formel.

Rechtsgrundlage

Wohngeldgesetz (WoGG), §§ 12, 19, Anlagen 1 bis 3

Zahlen und Fakten

Formel1,15 × (M − (a + b·M + c·Y) × Y), § 19 WoGG
BewilligungIn der Regel 12 Monate, dann Wiederholungsantrag
Höchstbetrag 1 Person361 Euro (Stufe I) bis 677 Euro (Stufe VII), Stand 2025/2026
AusschlussBezug von Bürgergeld, Sozialhilfe oder BAföG für alle Haushaltsmitglieder

Schritt für Schritt

  1. Mietenstufe deiner Gemeinde bei der Wohngeldstelle oder im BBSR-Verzeichnis nachsehen
  2. Haushaltseinkommen aller Mitglieder ermitteln
  3. Mit dem Rechner vorab prüfen
  4. Antrag mit Mietvertrag und Einkommensnachweisen einreichen

Zahlen durchspielen

Das Gesamteinkommen nach WoGG entspricht ungefähr dem Netto abzüglich Freibeträgen nach § 17 WoGG. Kindergeld zählt nicht. Die Mietenstufe deiner Gemeinde nennt dir die Wohngeldstelle oder das amtliche Verzeichnis. Verbindlich entscheidet allein der Bescheid der Wohngeldbehörde.

Ausführliche Version mit Erklärung: Wohngeldrechner 2026

Lokal in Ehrang

Die lokale Umsetzung in Ehrang übernimmt die Wohngeldstelle der Stadt oder des Landkreises. Ob und welcher Mietspiegel gilt und ob Ehrang unter eine Landesverordnung fällt, ist bei der Stadt bzw. beim Land Rheinland-Pfalz zu erfahren.

Das hilft konkret

Rechne mit den Rechnern auf dieser Seite einmal durch, bevor du zustimmst oder zahlst. Ein Bauchgefühl ist keine Grundlage, ein Paragraf schon.

Fragen und Antworten

Sind die Rechner auf dieser Seite verbindlich?

Nein, sie rechnen nach der gesetzlichen Formel und sind eine Schätzung. Verbindlich ist der Bescheid der Behörde oder das Urteil des Gerichts.

Welche Rolle spielt das Bundesland?

Das Land erlässt Verordnungen zu angespannten Wohnungsmärkten, Kappungsgrenze 15 Prozent und Kündigungssperrfristen nach Umwandlung. Das Mietrecht selbst bleibt Bundesrecht.

Wann werden die Höchstbeträge angepasst?

Alle zwei Jahre zum 1. Januar. Die aktuellen Werte gelten seit dem 1. Januar 2025, die nächste Anpassung folgt zum 1. Januar 2027.

Können auch Eigentümer Wohngeld bekommen?

Ja, als Lastenzuschuss. Statt der Miete zählt dann die Belastung aus Zinsen, Tilgung und Bewirtschaftung.

Diese Seite informiert nach dem Stand der Gesetze 2026 und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Beträge und Fristen sind Bundesrecht, lokale Anlaufstellen und Mietspiegel ändern sich.

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