Mietkauf und Eigentum
Der Weg von der Miete zum Eigentum, mit Kaufnebenkosten, Finanzierung und den typischen Rechenfehlern.
Klartext
Beim Immobilienkauf kommen zum Kaufpreis Nebenkosten von etwa 10 bis 15 Prozent hinzu: Grunderwerbsteuer je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 Prozent, Notar und Grundbuch rund 1,5 bis 2 Prozent, gegebenenfalls Maklerprovision. Diese Nebenkosten sollten aus Eigenkapital gezahlt werden, Banken finanzieren sie in der Regel nicht.
Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG), § 656a ff. BGB (Maklerprovision)
Die Zahlen, die zählen
| Grunderwerbsteuer | 3,5 bis 6,5 Prozent je nach Bundesland |
|---|---|
| Notar und Grundbuch | Rund 1,5 bis 2 Prozent |
| Maklerprovision | Beim Kauf durch Verbraucher geteilt, Verkäufer trägt mindestens die Hälfte |
| Empfohlenes Eigenkapital | Mindestens die Nebenkosten, besser 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises |
So gehst du vor
- Budget mit allen Nebenkosten kalkulieren
- Finanzierungszusage vor Kaufvertrag einholen
- Kaufvertragsentwurf mindestens 14 Tage vor Notartermin prüfen
- Grundbuch auf Lasten prüfen
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Mietkauf und normalem Kauf?
Beim Mietkauf mietest du zunächst und erwirbst zu einem festgelegten Zeitpunkt, oft mit Anrechnung eines Teils der Miete. Solche Verträge sind rechtlich komplex und sollten anwaltlich geprüft werden.
Warum sind die Nebenkosten so wichtig?
Weil sie verloren sind, sie steigern den Wert der Immobilie nicht und erhöhen die effektive Kaufsumme erheblich.
Stand 2026, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Rechtsgrundlagen im Volltext auf gesetze-im-internet.de.